15. Juni 2021 zerowasteyourlife

Nachhaltig handeln leicht gemacht

Diese Unternehmensvorstellung ist jüngst in der Ruhrwirtschaft, dem Mitgliedermagazin der IHK erschienen.

Plastikfrei, umweltfreundlich, klimaneutral. Nachhaltigkeit kennt viele Begriffe – Laura und Arne Grotenrath kennen sie alle. Im April 2020 hat das Unternehmerpaar gemeinsam in Berlin „Zero Waste Your Life“, eine Agentur für Nachhaltigkeitsberatung, gegründet. Spezialisiert ist das seit September in Dortmund ansässige Team auf Themen rund um die Circular Economy und Zero Waste, also Abfallvermeidung.

Gemeinsam mit ihren Auftraggeberinnen, dazu gehören insbesondere Startups, KMU und Kommunen, erarbeiten sie den Weg zu deren individuellen Nachhaltigkeitszielen. „Aus unserem breiten Dienstleistungsspektrum schnüren wir dann für jeden Bedarf das passende Paket“, erklärt Laura Grotenrath.

Die 28-Jährige hat an der TU Dortmund Angewandte Literatur- und Kulturwissenschaften, Journalistik und Politikwissenschaft studiert. Ihr Geschäftspartner und Ehemann hat an Universitäten in Dortmund und Berlin Physik studiert. Ergänzend dazu haben sich beide in den vergangenen Jahren in diversen Fortbildungen und Projekten einen Expertenstatus in Sachen Circular Economy, CO2- und Ökobilanzierung, nachhaltige Events und Bildungsangeboten erarbeitet.

„Der Weg zur Klimaneutralität – im Sinne der Pariser Klimaziele – ist komplex“, so Arne Grotenrath. Ein wesentlicher Baustein dafür sei die Circular Economy, ein ganzheitlicher Ansatz, Ressourcen im Kreislauf zu halten. Kunden kämen häufig zu Zero Waste Your Life mit dem Wunsch, nachhaltiger zu handeln, doch wüssten nicht wie oder wo sie anfangen sollen. „Wir erheben deshalb den Status Quo und konkrete Ambitionen und zeigen die effektivsten und effizientesten Wege auf, die individuellen Ziele zu erreichen.“

„Die sinnvollsten Hebel liegen für jeden unserer Kunden woanders“, erklärt Laura Grotenrath. Relevant seien dafür unter anderem beispielsweise, ob das Kerngeschäft eine Dienstleistung oder ein Produkt, die Hauptwirkungsstätte eine öffentliche Einrichtung oder eine Großveranstaltung sei. „Was wir machen, klingt für viele anfangs etwas abstrakt“, gesteht die Event- und Kommunikationsexpertin und nennt deshalb einige Beispiele vergangener Projekte: „Für einen Fahrradhersteller haben wir im vergangenen Jahr die Versandverpackungen optimiert. Für ein Startup haben wir die CO2-Einsparungen ihres Produkts im Vergleich zu einem anderen berechnet.“ Und zuletzt, das sei ihr persönliches Highlight bislang gewesen, habe sie als Mitglied der Organisation Circular Berlin 2019 die Projektleitung für die Erstellung des Zero Waste-Konzepts für den Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg gehabt. „Jetzt freuen wir uns auf weitere spannende Projekte in unserer Wahlheimat, dem Ruhrgebiet.“

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